PV-Check deckt Ertragsverlust auf

Eine Photovoltaik-Inspektion mit Thermographie-Drohne macht Mängel der PV-Anlage schnell und einfach sichtbar.

Hoffentlich zeigt Ihre Anlage ein gleichmäßiges Wärmebild wie unten…

Das Bild beinhaltet Fragezeichen, die aufzeigen dass PV-Anlagen häufig im Wärmebild nicht so perfekt homogen aussehen, sondern Anomalien als helle Flächen zeigen.

Wann ist ein PV-Check sinnvoll?

  • Nach Erstinstallation (erweiterte Abnahme)
  • Alle 2 – 3 Jahre oder bei Ertragsrückgang
  • Nach Blitz- oder Hagelschlagereignissen
  • Vor Ablauf der Modul-Garantiezeit

Wie werden Mängel erkannt?

Bei der PV-Check Drohnen-Inspektion erfolgt die Prüfung der PV-Anlage mit einer  Thermographie-Drohne, die die Photovoltaik-Modulflächen mit einer Wärmebildkamera fotografiert. Häufig zeigen sich leider deutlich hellere oder weiße Flächen. Solche Temperatur-Erhöhungen deuten auf Mängel hin. Sind sie sicherheitskritisch heiß, ist umgehendes Handeln erforderlich.

Welche Mängel werden beim PV-Check erkannt?

Das Bild zeigt ein PV-Dach im Wärmebild bei der Drohneninspektion. Rechts sind 15 PV-Module heller, d.h. Wärmer als die Linken. Das deutet auf einen String-Fehler hin der z.B. durch fehlerhafte Verkabelung verursacht wird.
Die helleren 15 Module zeigen Ausfall eines ganzen Modul-Strings, z.B. Verkabelungsfehler.
Das Bild zeigt ein PV-Dach im Wärmebild bei der Drohneninspektion. Die 2 PV-Modulflächen oben links zeigen auffällige weiße Quadratflächen. Dies sind heiße Photovoltaik-Zellen, sogenannte Hotspots. Da es keine Vermutzungen oder Verschattung auf den Hotspots gibt, ist eine Beschädigung der 2 Module sehr wahrscheinlich.
Multihotspots -> Lebensdauerproblem
Das Bild zeigt ein PV-Modul im Wärmebild bei der Drohneninspektion. Die weiße Fläche ist ein sehr heißer Hotspot. Die Vermessung mit der dji Thermal Analysis Software zeigt bei SQ1 eine Max.-Temperatur von 99,0 °C. Die Fläche SQ2 hat dagegen eine Maximaltemperatur von 37,2 °C. Ein solch heißer Hotspot ist sicherheitskritisch und erfordert umgehend Maßnahmen.
Sehr heißer Hotspot 99 °C -> Brandgefahr
Das Bild zeigt ein Photovoltaik Freiflächenanlage im Wärmebild bei der Drohneninspektion. Auffällig sind hier 2 PV-Module die jeweils einen hellen vertikalen Streifen zeigen. Mit der dji Thermal Analysis Software lassen sich die einzelne Temperaturen (SP1 - SP6) im Wärmebild anzeigen. Die hellen Streifen sind PV-Modul Sub-Strings die ca. 4 - 5 °C wärmer als die Vergleichsmessung sind. Hier handelt es sich höchstwahrscheinlich Fehler an den Bypassdioden der PV-Module. Die hellen Modulflächen liefern keinen Strom.
Zwei helle Streifen sind Diodenabschaltungen mit ihren Temperaturen und Vergleichstemperaturen.
Das Bild zeigt ein PV-Modul im hochaufgelösten optischen Bild bei der Drohneninspektion. Es zeigt sichtbare Beschädigungen von PV-Zellen. Diese Art von Fehler ist in der elektrischen Leistung oft nicht messbar, aber meist ein Gewährleistungs-relevanter Mangel. Daher ist ein Solar-PV-Check vor dem Ende der Gewährleistungs-, oder Garantiezeit sehr zu empfehlen, damit Ersatzansprüche fristgerecht dokumentiert und eingereicht werden können.
Zellschaden
Das Bild zeigt ein PV-Modul im hochauflösenden optischen Bild bei der Drohneninspektion. Gut sichtbar ist ein konzentrischer Glasbruch oben rechts aber auch weitere Bruchlinien Mitte unten. Das ist das typische Schadensbild von einem Hagelschaden mit mehreren Treffern. Bei einer Dach-PV-Anlage ist so ein Schaden von unten meist nicht sichtbar und die elektrische Leistung des Moduls über längere Zeit noch nicht beeinträchtigt. Daher ist ein Solar-PV-Check nach einem Hagel mit großen Körnern sehr zu empfehlen damit die Meldefrist der Hagelversicherung nicht verstreicht.
Glasbruch (z.B. Hagel)
Das Bild zeigt eine PV-Freiflächenanlage im Wärmebild bei der Drohneninspektion. Vorne rechts sind 2 Module sehr hell. Diese Module können offensichtlich keine Energie in die Verkabelung abgeben und werden daher sehr warm. Dem Betreiber entgehen durch nicht funktionierende Module über die Dauer erhebliche Gewinne. Regelmäßige Solar-PV-Checks sichern die geplanten Erträge.
Totalausfall von zwei Modulen und eine Dioden-Abschaltung (links).
Fazit: Dieser Solar-PV-Check hat sich rentiert.

Ist ein PV-Check wirtschaftlich?

Modul-Leistung 300Wp (Modul-Standard 2018)
Anlage in Bayern mit West- oder Ost-Ausrichtung
=> 300 kWh typ. Jahresleistung pro Modul
=> 87,00 € typ. Jahresertrag (bei 0,29 € / kWh)
=> 435,00 € Ertragsverlust über 5 Jahre

Fazit

Jedes unerkannt schadhafte Modul ergibt einen Verlust
von 435,00 € im 5-Jahres-Ertrag.
Bei 4 von 5 PV-Checks werden Probleme entdeckt.

Kundenvorteile Solar-PV-Check

  • Maximale Energieerträge über die Lebensdauer
  • Rechtzeitige Instandsetzung verlängert Lebensdauer
  • Rechtzeitige Durchsetzung von Garantieansprüche
  • Erkennung potenzieller Brandgefahren

Jetzt PV-Anlage mit Drohne prüfen lassen ...